Neugierig auf Physik & Technik

Erfinden - Konstruieren - Experimentieren

Neugier wecken ist Konzept

Authentische Probleme

Ausgangspunkt ist ein attraktives Informationsmaterial, mit dem Schüler einen schnellen und direkten Zugang zu einem Thema und einem Problem erhalten. Im Mittelpunkt steht ein authentischer Kontext aus Wissenschaft und Technik: Experimente beim Parabelflug, der Flug zum Mond, der Tauchgang in die Tiefsee, der Ballonaufstieg in die Stratosphäre. Das Material soll neugierig machen, zur selbständigen Weiterbeschäftigung anregen und die Transferfähigkeit fördern. Das Informationsmaterial wird ergänzt durch einen Aufgabenkatalog, der unterschiedliche Schülertätigkeiten initiiert. Eine Lehrerhandreichung und eine Medienpräsentation vervollständigen das vierteilige Materialpaket zu einer Themen-Mappe. Damit wird eine spezifische Lernumgebung geschaffen, die eine moderne Aufgabenkultur ermöglicht.

Attraktive Lernmedien

Wir suchen keine Fachtexte. Wir schreiben sie selbst und nutzen sie als Lernmedium. Ein attraktives 6 bis 8-seitiges Faltblatt im Mehrfarbendruck mit einem reich bebilderten Text ist der Ausgangspunkt der Problemstellung. Authentisch, lebensnah und verständlich sowie mit einem hohen Motivations-potential. Physik ohne Formeln. Das Informationsmaterial wurde als Lernmedium nach Prinzipien konstruiert, die den Ideen der Modifizierten Anchored Instruction (MAI) von Kuhn und Müller ähneln: Wir erzählen Geschichten ("Story-Charakter"), integrieren umfangreiche Daten in den Text und stellen durch die Authentizität des Problems und die Attraktivität seiner Präsentation ein affektives Ankermedium bereit. Das Informationsmaterial ermöglicht eine horizontale (fachübergreifende) und häufig sogar eine vertikale (jahrgangsübergreifende) Verknüpfung von Lerninhalten. Die thematisierten Probleme und damit der Fachtext sind naturgemäß umfangreich und komplex. Die konstruierten Aufgaben wurden deshalb so variantenreich entwickelt, dass eine aktive und selbständige Problemlösung initiiert sowie eine Steuerung der Problemkomplexität und somit eine hinreichende Differenzierung ermöglich wird.

Moderne Medien für eine moderne Schule

Wir nutzen moderne Medien. Elektronische Quellen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf Informationen, Texte, Fotos, Animationen sowie auf Ton- und Filmaufnahmen. Damit wird Physik lebendig. Der Einsatz moderner Präsentationstechniken wie Powerpoint, Videos und Animationen begünstigen durch neue Formen der Anschauung das physikalische und technische Verständnis.

Zusammenarbeit mit Partnern

An der Entwicklung der Materialien waren stets mehrere Personen und Institutionen beteiligt. Für das Redigieren der Informationsmaterialien konnten wir Mitarbeiter unterschiedlicher wissenschaftlicher Einrichtungen gewinnen. Dazu zählen neben mehreren Universitäten auch junge Wissenschaftler vom ZARM in Bremen und vom DLR in Bonn. Auch Fachkundige aus Museen und sogar ein ehemaliger Seeoffizier im Generalsrang unterstützten uns freundlicherweise mit ihren Sachkenntnissen. Diese Bereitschaft zur Kooperation spricht für die Güte und Originalität unserer Materialien und Konzepte. Damit die Fachsprache verständlich und möglichst schülernah bleibt, werden die Texte stets von einem Lektor gelesen. Darüber hinaus kooperieren wir mit Bildungseinrichtungen, beispielsweise dem Gläsernen Labor in Berlin-Buch. Auf diese Weise werden die Konzepte und Materialien in einem kritischen und konstruktiven Dialog erörtert, diskutiert und ständig verbessert.

Nachhaltigkeit

Schüler sollen lesen. Sie setzen sich mit dem Inhalt aktiv und selbstständig auseinander. Sie informieren sich über Probleme aus Naturwissenschaft und Technik aus gedruckten Texten und elektronischen Quellen. Indem wir Schüler für ein Thema begeistern, lernen sie, sich auf das Thema einzulassen und sich darauf zu konzentrieren. Das ist besonders wichtig, denn häufig werden die Schüler mit Informationen in kürzester Sequenz zu unterschiedlichsten Inhalten überfordert.

Breitenwirkung

Durch das handliche und kompakte Lesematerial mit hoher Informationsdichte erreichen wir viele Kinder und Jugendliche. Der Text ist allgemeinverständlich gehalten und erfordert vielfach kein spezielles Vorwissen. Wir lassen Bilder erzählen und verzichten auf Formeln. Zum Weiterlernen gibt es Bücher, Zeitschriften und Links.